Individualisiertes und kooperatives Lernen in der Gemeinschaftsschule

Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner besonders viel.

Individualisiertes Lernen ermöglicht, dass Schüler ihren Lernprozess weitgehend selbst strukturieren. Die Schüler dürfen

  • in unterschiedlichem Tempo
  • auf unterschiedlichem Anforderungsniveau (grundlegendes, mittleres, erweitertes Niveau)
  • in unterschiedlicher Verarbeitungstiefe
  • mithilfe unterschiedlicher Lernmethoden und
  • in unterschiedlichen Sozialformen lernen.

Grundsätzlich entscheiden die Schüler in der Lernzeit, ob sie Kompetenzen in Deutsch, Mathematik oder Englisch erwerben wollen. Über die Lernwegelisten und die Beratung des Lernbegleiters (auf der Basis der Lernstandermittlung und Beobachtung) können die Schüler weiterhin darüber entscheiden, welche Lernschrittaufgaben sie ausführen. Die Schüler sind nicht verpflichtet, auf einer gewählten Niveaustufe zu verharren. Es können je nach Einzelkompetenzen, Themen, Fächern … flexibel unterschiedliche Niveaus gewählt werden. Dazu ist ausschließlich die Absprache mit dem Lernbegleiter erforderlich.

In einer Gesellschaft von drei Menschen kann ich immer einen finden, der mein Lehrer sein könnte.

Konfuzius

Kooperatives Lernen gewährleistet, dass alle Schüler tatsächlich aktiv lernen. Gemeinsam ist allen Formen des kooperativen Lernens, dass sich die Schüler grundsätzlich erst in Einzelarbeit  und dann in der Gruppe  mit den Aufgaben auseinandersetzen. Dem schließt sich stets eine Präsentation der Ergebnisse und einer Reflexion der Methode an.

Kooperatives Lernen ermöglicht

  • erfolgreichen Umgang mit Heterogenität in der Klasse.
  • das voneinander und miteinander Lernen der Schüler.
  • die Förderung von Lernkompetenz für jeden Schüler.
  • den eigenen Lernprozess zu verstehen und anzupassen.
  • u.v.m